Apfelmus: natürlich selbst gemacht!

Nun habe ich mir wirklich Zeit gelassen, bis ich mich zu diesem Beitrag bequemt habe… Aber das Wetter war einfach so wunderschön, dass ich die Oktobertage einfach draußen und auf meinem Balkon verbringen musste! Und zu diesem tollen sonnigen Herbst passt auch dieser Beitrag. Bei mir im Hof gibt es einen Apfelbaum, der dieses Jahr ganz viele fesche Äpfel getragen hat, die leider keiner abgenommen hat, sodass sie als Fallobst auf dem Rasen vergammeln mussten. Ich finde solch eine Verschwendung wirklich schade, da einfach so viel aus dem tollen Obst gemacht werden kann. Auch verstehe ich nicht, wie man sich Äpfel aus dem nächsten Supermarkt für teures Geld kaufen kann und dabei zusieht, wie die Ernte eines kompletten Baumes vor sich hin rottet (okay die Insekten freut es 😉 ). Nachdem ich mir das eine Weile angesehen habe, konnte ich meinen inneren Schweinehund überwinden und habe die „Besitzer“ des Baumes gefragt, ob ich mir nicht ein paar Äpfelchen nehmen dürfte. Zu meiner großen Freude hieß es, ich könne so viel nehmen, wie ich wolle, was ich wiederum sehr nett fand! Und so habe ich alles, was noch nicht total angegammelt war eingesammelt und in meine Küche geschleppt =) Und dann habe ich einen rießgen Pott Apfelmus gekocht ❤ UND wertvolles Obst vor dem Vergammlungstod bewahrt 😉

Aus diesen Prachtexemplaren habe ich ein supi dupi schmackofatz ganz einfaches! Apfelmus gezaubert. Na gut ein bisschen Schnibbelarbeit ist schon dabei aber die lohnt sich wirklich =) Die Äpfel werden klein geschnitten und von der Schale und dem Kerngehäuse entfernt. Dann die Apfelstücke mit etwas Zitrone, nicht zuu viel Wasser und je nach Sorte der Äpfel mit mehr oder noch mehr Zucker in einen ordentlichen Topf verfrachten. Das ganze wird jetzt so lange gekocht, bis die Apfelstücke eigentlich schon von alleine zerfallen und zu Mus werden.

Wenn die Äpfel die gewünschte Konsistenz im Topf erreicht haben, werden sie mit dem Stabmixer püriert. Man beachte: für tollpatschigere Menschen ist es ratsamer, die Apfelmasse etwas abkühlen zu lassen, bevor sie püriert wird, da so ein heißer Apfelmatsch doch ganz schön unangenehm werden kann, wenn er durch die Gegend fliegt (autsch). Aber an sich ist auch das ganz einfach, wenn alle Vorkehrungen für die eigene Sicherheit getroffen worden sind. Jetzt ist das Mus eigentlich schon fertig! Jetzt nur noch auf die persönlichen Vorlieben des Zukeranteils abschmecken und abkühlen lassen oder gleich warm verschnabulieren!!

Und hier eine kleine Anregung dafür, was man denn beispielsweise mit selbst gemachtem Apfelmus anstellen kann. Und zwar schmeckt es prima zu Milchreis oder Eierkuchen* (der Wessi nennt das Pfannkuchen und der Ösi Palatschinken) natürlich mit Zimt und Zucker. Die hier dargebotenen Bilder dienen zur Appetit- und Fantasieanregung 😉 Bitte unbedingt den Zimt und den Zucker dazu denken!!!

Ich hoffe ich konnte euch Hunger auf Apfelmus bereiten und Lust darauf Fallobst nicht einfach so verkommen zu lassen. Fragt aber bitte immer die Besitzer der Bäume! Ich will hier ja niemanden zum Apfelraub ermutigen! Und natürlich kann man das auch mit gekauften Äpfeln zubereiten. Schließlich hat nicht jeder einen solchen Baum in seiner Nähe 😉 Aber es fühlt sich einfach so episch an mit seinem Appetit auch noch ökologisch wertvoll gehandelt zu haben und sogar vegan 😛

*Es sei hiermit erwähnt, dass Kaiserschmarrn ebenso hervorragen dazu schmeckt!!! Ich muss zugeben, dass ich dieses fantastische Gericht vergessen habe zu erwähnen. Aber zum Glück hat mich meine liebe österreichische Freundin noch erinnert, die nebenbei bemerkt eine Meisterin der Kaiserschmarrn Zubereitung ist 😉

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2 Gedanken zu “Apfelmus: natürlich selbst gemacht!

  1. Das epische Gefühl kann ich dir nur nachempfinden. Allerdings find ich es schade, dass meine Ösi-Wenigkeit und ihr Kaiserschmarrn (zu dem Apfelmus auch hervorragend mundet) keinen Eingang in deinen Blog gefunden haben 😛

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